WaffenschrĂ€nke â Fragen und Antworten zur Aufbewahrung von Waffen
Jeder, der in Deutschland Schusswaffen und Munition besitzen darf, ist verpflichtet, diese sicher verschlossen in einem Waffenschrank aufzubewahren. Damit soll der unbefugte Gebrauch der Waffen durch andere Personen verhindert werden. Dabei mĂŒssen aber einige Vorgaben, die durch das Waffengesetz geregelt werden, beachtet werden.
Wer benötigt einen Waffenschrank?
Jeder der eine Waffe fĂŒhren darf, ist nach § 36 WaffG zu einer sicheren Aufbewahrung sĂ€mtlicher Waffen in einem Waffenschrank der Sicherheitsklasse 0 oder 1 verpflichtet.
Welche Sicherheitsklassen gibt es bei WaffenschrÀnken?
Am 6. Juli 2017 gab es eine Novellierung des Waffengesetzes. Seither dĂŒrfen Schusswaffen nur noch in WaffenschrĂ€nken des Widerstandsgrades 0 oder 1 gemÀà der Norm DIN/EN 1143-1 aufbewahrt werden. Der Verkauf und Erwerb alter SchrĂ€nke der Stufe A (einwandig) und B (doppelwandig) ist seitdem nicht mehr zulĂ€ssig. Viel mehr mĂŒssen Sie beim Kauf eines neuen Schrankes auf folgende Sicherheitsklassen achten.
Die Klassen der WaffenschrÀnke nach dem neuen Waffengesetz
Wichtig fĂŒr den Erwerb eines Waffenschranks ist nicht nur die neue Sicherheitsstufe 0 oder 1. In diesem Zusammenhang gilt es auch die LagerkapazitĂ€t der einzelnen SchrĂ€nke zu berĂŒcksichtigen. Denn die Anzahl der Waffen pro Schrank ist nicht unbegrenzt.
| Widerstandsgrad | Anzahl Kurzwaffen | Anzahl Langwaffen | Versicherbar |
| Klasse 0 (unter 200 kg) | bis zu 5 Stck. | unbegrenzt | bis 40.000 Euro privat |
| Klasse 0 (ĂŒber 200 kg) | bis zu 10 Stck. | unbegrenzt | bis 40.000 Euro privat |
| Klasse 1 | unbegrenzt | unbegrenzt | bis 65.000 Euro privat |
ZÀhlen hier auch erlaubnisfreie Waffen zur KapazitÀt?
Durch die Ănderungen im Waffenrecht sind nicht mehr nur erlaubnispflichtige Schusswaffen von der Aufbewahrung betroffen. Seit dem 6. Juli 2017 mĂŒssen auch erlaubnisfreie Waffen gut verschlossen aufbewahrt werden. Diese sind:
- Luftgewehre
- CO2-Pistolen
- Schreckschusswaffen
- Airsoft ab 0,5 Joule oder Paintball-Markierer
Zwar ist hier generell keine Aufbewahrung in einem Waffenschrank vorgeschrieben. Dennoch ist es zur eigenen Sicherheit und der Dritter zu empfehlen.
Wie werden Waffen und Munition in einem Schrank der Klasse 0 oder 1 gelagert?
Laut dem neuen Waffengesetz dĂŒrfen Waffen und Munition gemÀà DIN/ EN 1143-1 zusammen in einem Waffenschrank der Klasse 0 oder 1 gelagert werden.
DĂŒrfen Waffen in einem normalen Tresor aufbewahrt werden?
Waffen dĂŒrfen nur in WaffenschrĂ€nken mit einer Zertifizierung nach EN1143-1 gelagert werden. Ein normaler Tresor fĂŒr WertgegenstĂ€nde ist oftmals dafĂŒr nicht ausreichend.
Waffenschrank Klasse 0 oder Klasse 1 – was ist der Unterschied?
Der erste Unterschied ist natĂŒrlich die LagerkapazitĂ€t der Waffen. WĂ€hrend es bei der Klasse 0 BeschrĂ€nkungen gibt, ist die KapazitĂ€t der Klasse 1 unbegrenzt. Zudem haben WaffenschrĂ€nke der Klasse 1 eine höhere Wandungsfestigkeit. Dadurch hĂ€lt die Klasse 1 beispielsweise einem Einbruchsversuch mit mechanischen oder thermischen Werkzeugen lĂ€nger stand. Denn im Gegensatz zur Klasse 0, die nur 30 RU (RU = Resistant Unit) besitzt, hat die Klasse 1 50 RU und schĂŒtzt damit Ihre Waffen zu 166 % mehr vor Diebstahl.
Welche Kriterien erfĂŒllen WaffenschrĂ€nke zusĂ€tzlich?
WaffenschrĂ€nke dienen nicht nur der sicheren Aufbewahrung einer Schusswaffe vor der Verwendung Dritter. Sie schĂŒtzen auch das eigene Leben, das Leben der Familie oder Unschuldiger vor dem Missbrauch einer Waffe. ZusĂ€tzlich dafĂŒr weisen die SchrĂ€nke aber noch andere Aspekte auf.
Einbruchschutz
GemÀà der europÀischen Norm 1143 haben WaffenschrÀnke der Schutzklasse 0 und 1 einen Einbruchschutz.
Feuerschutz
Viele Hersteller bieten die Möglichkeit, WaffenschrĂ€nke mit einem Feuerschutz zu kombinieren. Da WaffenschrĂ€nke aus Metall sind, kann sich der Innenraum bei einem Brand auf bis zu 700 Grad Celsius erhitzen. Dadurch kann Plastik schmelzen oder Munitionspulver glĂŒhen. Aus diesem Grund besitzen WaffenschrĂ€nke mit Feuerschutz speziell aufgebaute WĂ€nde, die das Aufheizen verhindern. Gerade bei wertvollen oder teuren Waffen sollte ein Feuerschutz eingeplant werden.
Was ist die richtige GröĂe beim Kauf eines neuen Waffenschranks?
Beim Kauf eines neuen Waffenschranks spielt die GröĂe eine wichtige Rolle. Entscheidend dabei sind die Anzahl und die Art der Waffen, die darin Platz finden sollen. Im nĂ€chsten Schritt muss die LĂ€nge der lĂ€ngsten Waffe bestimmt werden. Daraus ergibt sich dann die richtige Höhe des Schrankes. ZusĂ€tzlich dazu muss die Tragkraft des geplanten Standortes berĂŒcksichtigt werden. Sollen nicht nur die Waffen, sondern auch die Munition im Waffenschrank untergebracht werden, sind vielleicht seitliche AufbewahrungsfĂ€cher sinnvoll. Es gibt aber auch geeignete MunitionsschrĂ€nke zu kaufen. FĂŒr diese gelten keine Sicherheitsstufen.
Beispielrechnung zur Bestimmung der passenden GröĂe eines Waffenschranks
- Wer lediglich drei Langwaffen besitzt, kann einen Waffenschrank der Klasse 0 kaufen. BezĂŒglich Gewicht und Sicherheitsstufe gibt es keine weiteren Regeln zu beachten.
- Bei zwei Langwaffen und einer Kurzwaffe sind Gewicht und Sicherheitsstufe ebenfalls nicht relevant. Es genĂŒgt ein Waffenschrank der Sicherheitsstufe 0.
- Zur Sicherung von 6 Kurzwaffen muss der Schrank mindestens 200 Kilogramm schwer sein. Zudem ist die Widerstandsklasse 0 erforderlich.
Wie werden WaffenschrÀnke aufgestellt?
Der richtige Aufstellungsort ist ein Ort, zu dem nur der Waffenbesitzer Zutritt hat. GrundsĂ€tzlich gilt nĂ€mlich, dass nicht nur die Waffen, sondern auch die WaffenschrĂ€nke selbst vor dem Zugriff Dritter gesichert werden mĂŒssen.
Dies muss beim Kauf unbedingt beachtet werden. Ein Schrank, dessen Stellplatz nicht gesetzeskonform ist, ist nicht fĂŒr die Aufbewahrung von Schusswaffen geeignet. Sollten Sie hierzu Fragen haben, wenden Sie sich am besten an die zustĂ€ndige Behörde oder Polizeidienststelle.
Worauf mĂŒssen Sie beim Aufstellen der WaffenschrĂ€nke sonst noch achten?
Da WaffenschrĂ€nke sehr schwer sind, muss die Bodenbelastbarkeit des Stellplatzes unbedingt im Vorfeld ĂŒberprĂŒft werden. Bei Unklarheiten können Sie hierzu einen Statiker zurate ziehen. Denn nicht nur das Eigengewicht des Schrankes, auch dessen Inhalt belasten den Boden. Zudem sollten Sie den Bereich auf Rohre und Leitungen ĂŒberprĂŒfen. Das gilt vor allem dann, wenn der Waffenschrank fest im Boden verankert wird. Denn selbst wenn es hierzu keine gesetzliche Vorgabe gibt, so sollten gerade kleinere Modelle immer an der Wand oder dem Boden fixiert werden â allein schon wegen der Sorgfaltspflicht (§ 36 WaffG). Das erhöht nicht nur den Diebstahlschutz. Hinzu kommt, dass WaffenschrĂ€nke auf einer relativ kleinen GrundflĂ€che stehen, aber sehr hoch sind. Damit kann der Schwerpunkt bei geöffneter TĂŒr und unebenem Boden sehr Kopflastigkeit sein. Um zu verhindern, dass ein Schrank nicht kippt, empfiehlt sich die Verankerung am Boden oder der Wand. Dazu besitzen alle WaffenschrĂ€nke unter 1.000 Kilogramm gemÀà EN 1143-1 mindestens eine vorbereitete Stelle zur Befestigung.
DĂŒrfen WaffenschrĂ€nke gemeinsam genutzt werden?
Wird der Aufstellungsort so gewÀhlt, dass mehrere Leute Zugriff auf den Waffenschrank haben und diesen auch zum Verschluss ihrer Waffen verwenden, gilt Folgendes:
Eine gemeinsame Waffenaufbewahrung (zwei Waffenbesitzer – ein Waffenschrank) ist nur dann zulĂ€ssig, wenn die berechtigten Personen in einer hĂ€uslichen Gemeinschaft leben.
DĂŒrfen WaffenschrĂ€nke in JagdhĂŒtten stehen?
In JagdhĂŒtten, FerienhĂ€usern, WochenendhĂ€usern und anderen nicht regelmĂ€Ăig bewohnten GebĂ€uden dĂŒrfen Waffen nicht gelagert werden, wenn ein Waffenschrank der Klasse 0 vor Ort steht. SchlieĂlich kann nie sichergestellt werden, ob nicht ein Dritter sich unbefugt Zutritt in das GebĂ€ude verschafft. Das Verschwinden der Waffen könnte so mehrere Tage oder Woche unbemerkt bleiben. Eine Aufbewahrung in einem Schrank der Klasse 1 ist bedingt gestattet. Erlaubt sind maximal drei Langwaffen. Kurzwaffen und Munition dĂŒrfen aber nicht vor Ort sein. Möchten Sie in einem unbewohnten GebĂ€ude einen Waffenschrank aufstellen, sollten Sie immer die zustĂ€ndige Behörde kontaktieren und nach den Bestimmungen fragen.
Muss ein Waffenschrank nach dem Kauf bei den Behörden gemeldet werden?
Sobald Sie einen Waffenschrank erworben und aufgestellt haben, muss dieser bei der zustĂ€ndigen Behörde angemeldet werden. DafĂŒr reicht in der Regel die Vorlage des Kaufbelegs. Sollten Sie diesen nicht mehr besitzen, können Sie den geöffneten Waffenschrank samt Typenschild fotografieren und die Bilder bei der Behörde vorlegen. Das Anmelden ist eine Pflicht, der jeder Waffenbesitzer nachkommen muss. VerstöĂe werden daher entsprechend bestraft.
Was gilt es bei einem Umzug mit Waffenschrank zu beachten?
Die Anmeldepflicht gilt auch bei einem Umzug mit Waffenschrank. Jedoch ist ein Umzug mit Waffenschrank oft leichter gedacht als getan. Wegen der GröĂe und des Gewichtes werden Umzugsfirmen WaffenschrĂ€nke meist nicht mitnehmen. Hier ist ein Spezialtransport notwendig. Am sichersten ist es, wenn die Waffen wĂ€hrend des Transports im Schrank bleiben â natĂŒrlich ungeladen.
Wichtig ist zudem, dass die Behörde bereits vor dem Umzug informiert wird. Andernfalls könnte das die Zulassung kosten.
Welches Schloss ist bei einem Waffenschrank sinnvoll?
WaffenschrĂ€nke gibt es mit unterschiedlichen SchlieĂsystemen. StandardmĂ€Ăig ist ein Doppelbartschloss verbaut. Gegen Aufpreis sind auch Zahlenschlösser mit mechanischer oder elektronischer BetĂ€tigung möglich. Ganz neu sind dagegen SchrĂ€nke mit einem Fingerprintschloss. Dadurch erhöht sich die Sicherheit fĂŒr die darin gelagerten Waffen.
Generell sollten Sie beim Kauf eines Schrankes ein System ohne Schloss bevorzugen. SchlieĂlich darf nur der Waffenbesitzer den Waffenschrank öffnen. AuĂerdem vermeiden Sie den Verlust des SchlĂŒssels.
Wohin mit dem SchlĂŒssel des Waffenschranks?
Zur sicheren Aufbewahrung des WaffenschrankschlĂŒssels gibt es noch immer keine gesetzliche Grundlage. Denn das Waffengesetz erwĂ€hnt an keiner Stelle, wie der SchlĂŒssel zu verwahren ist.
Sollte dieser aber Unbefugten in die HĂ€nde geraten, ist das eine Straftat. Das gilt auch dann, wenn Familienmitglieder den Schrank öffnen. Generell sollte der SchlĂŒssel immer âam Mannâ getragen werden. Das ist jedoch in der Praxis nicht möglich. Daher ist der Zusatzkauf eines SchlĂŒsselsafes ratsam.
Was passiert, wenn der SchlĂŒssel zum Waffenschrank verloren ist?
Haben Sie den SchlĂŒssel zu Ihrem Waffenschrank verloren und ist dieser auch nach einer grĂŒndlichen Suche nicht mehr auffindbar mĂŒssen Sie umgehend zur Polizei gehen. Dort mĂŒssen Sie eine Anzeige gegen Unbekannt aufgeben. AnschlieĂend mĂŒssen Sie umgehend einen Fachmann kontaktieren, der Ihren Schrank wieder öffnet. Mittels Bohrungen am SchlieĂsystem kann der Schrank wieder geöffnet werden. Nach dem Einbau eines neuen Schlosses ist der Schrank prinzipiell wieder sicher. Dennoch sollten Sie das bei der Versicherung und den Behörden abklĂ€ren.
Was kostet ein Waffenschrank
Die Preise fĂŒr WaffenschrĂ€nke unterscheiden sich je nach GröĂe des Schranks und der verwendeten Sicherheitsstufe. Die kleinste AusfĂŒhrung fĂŒr Langwaffen der Sicherheitsstufe 0 ist bereits ab 400 Euro erhĂ€ltlich. Je komplexer die WaffenschrĂ€nke aber in der Ausstattung sind, desto höher ist der Kaufpreis. So kann ein Schrank der Stufe 1 mit einer komplexen Ausstattung, beispielsweise extra MunitionsfĂ€cher an den TĂŒren, auch einmal 3.000 Euro und mehr kosten.
Was passiert mit alten WaffenschrÀnken der Klasse A und B, die vor dem 6 Juli 2017 erworben wurden und registriert sind?
FĂŒr alle bereits registrierten WaffenschrĂ€nke gibt es Bestandsschutz. Diese dĂŒrfen also weiterhin uneingeschrĂ€nkt genutzt werden. Nicht erlaubt ist hingegen eine Weitergabe an einen anderen Besitzer. Damit kann ihr Nutzungsrecht auch nicht vererbt werden. AuĂer es handelt sich hier um eine hĂ€usliche Wohngemeinschaft. In diesem Fall darf auch jemand einen Schrank der alten Klasse A oder B nutzen, der beispielsweise erst im nĂ€chsten Jahr seine JagdprĂŒfung ablegt. Ăbrigens: Auch neu erworbene Waffen dĂŒrfen in bestehenden WaffenschrĂ€nken gelagert werden. Wichtig hierbei ist aber die Einhaltung der LagerkapazitĂ€ten.
Welche LagerkapazitĂ€ten gelten fĂŒr alte WaffenschrĂ€nke der Klasse A und B?
In einem Waffenschrank der Kategorie A dĂŒrfen maximal 10 Langwaffen aufbewahrt werden. Bei SchrĂ€nken der Klasse B gibt es keine Begrenzung fĂŒr Langwaffen. ZusĂ€tzlich darf ein B-Waffenschrank unter 200 Kilogramm auch 5 Kurzwaffen enthalten. Ab 200 Kilogramm sind 10 Kurzwaffen zulĂ€ssig. Ist der B-Schrank weniger als 200 Kilogramm schwer, jedoch fest verankert, darf er auch 10 Kurzwaffen enthalten. Ein verankerter Waffenschrank unter 200 Kilogramm darf ĂŒbrigens auch mit 10 Kurzwaffen befĂŒllt werden.
WaffenschrÀnke Baureihe WFN

Die WaffenschrĂ€nke der Baureihe WFN sind nach EN 1143-1 zertifiziert. Sie entsprechen dem Sicherheitsstandard 0. Die vierwandige TĂŒr hat eine GesamttĂŒrstĂ€rke von 125 mm. Verriegelt wird diese mit drei 35 mm starken Bolzen (feststehende Hintergreiferbolzen). Der dreiwandige Korpus hat Stegprofilarmierungen integriert und zusĂ€tzlich einen hitzebestĂ€ndigen und isolierenden FĂŒllstoff nach DIN 4102 als Feuerschutz. Das Produkt verfĂŒgt auĂerdem ĂŒber eine Bohrung zur Bodenverankerung.
Waffenschrank der Baureihe WSN
Dieser Waffenschrank mit dem Widerstandsgrad 0 hat zugleich einen Einbruchschutz gemÀà EN 1143-1. Zudem bietet er den eingelagerten Waffen einen Feuerschutz bei leichten BrĂ€nden. Je nach Modellnummer und GröĂe variiert die Anzahl der Waffenhalter und höhenverstellbaren FĂ€cher. Gleiches gilt auch fĂŒr das Gewicht. Je nach GröĂe liegt es zwischen 250 und 340 Kilogramm.
Waffenschrank MĂŒnchen-Freising

Dieser Waffenschrank bietet Platz fĂŒr bis zu 11 Langwaffen. Die KapazitĂ€t an Kurzwaffen ist unbegrenzt. Der StandardschlieĂmechanismus ist ein Bolzenschloss mit zwei SchlĂŒsseln. Gegen Aufpreis sind auch ein mechanisches oder ein elektronisches Zahlenschloss möglich. Diese mehrwandige Schrankkonstruktion hat einen definierten Einbruchschutz von 30/50 Ru gegen mechanische und thermische Angriffe. SerienmĂ€Ăig ist hier ein Innentresor mit Zylinderschloss verbaut. Ausgenommen davon ist die Modellvariante 56300.
Waffenschrank Dresden-Radebeul

Auch dieses Produkt ist nach EN 1143-1 zertifiziert. Die Sicherheitsklasse ist 1. Zudem besitzt der Waffenschrank einen Feuerschutz LFS 30 P und ist nach Euro-Norm prEN 15659 geprĂŒft. Die mehrwandige TĂŒr ist 104 mm dick. Als zusĂ€tzlichen Schutz gibt es vorbereitete Verankerungen fĂŒr eine Bodenbefestigung. Verriegelt wird der Waffenschrank mit einem DB-Schloss der Schlossklasse I. Dazu gehören 2 SchlĂŒssel. AbhĂ€ngig vom Model gibt es auch einen Innentresor.
WaffenschrĂ€nke â sinnvoller Schutz fĂŒr ihre Waffen
WaffenschrĂ€nke sind nicht nur sinnvoll, sondern auch Pflicht. Seit dem neuen Waffengesetz aus dem Jahr 2017 dĂŒrfen Sie nur noch einen Schrank der Klasse 0 oder 1 fĂŒr die Aufbewahrung erwerben. Alte WaffenschrĂ€nke dĂŒrfen, wenn sie bereits gemeldet waren, weiter verwendet werden. Machen Sie sich vor dem Kauf Gedanken darĂŒber, welche GröĂe Sie benötigen. Denn die LagerkapazitĂ€t der SchrĂ€nke ist begrenzt.

